Prag

Krallen, Tore und tschechisches Gold

„Prag ist die Mutter der Städte, die ihre Krallen tief einschlägt und Sie nie mehr loslassen wird.“

Das sagte schon Franz Kafka. Und wer sind wir, einem Mann zu widersprechen, der sich vermutlich auch im Prager Kessel pudelwohl gefühlt hätte? Nach fast sieben Jahren Abstinenz – eine Ewigkeit, quasi zwei komplette Weltmeisterschafts-Zyklen – war es endlich wieder so weit: Die Wuzzler sind eingerückt, um die tschechische Hauptstadt unsicher zu machen.
Von Freitag bis Sonntag regierte bei uns der Ausnahmezustand (und der Sonnenschein). Die Stadt wurde rigoros gepresst, die Verteidigungslinien der örtlichen Gastronomie mit spielerischer Leichtigkeit durchbrochen. Prag hat uns empfangen wie ein frisch gemähter Rasen: Grün, glänzend und bereit für Großtaten.

Das Highlight: In der Höhle des Löwen
Was wäre ein Wuzzler-Ausflug ohne den Geruch von Stadionwurst, 0,9l Stadionbecherbier und echtem Sonnenlicht-Feeling? König Fußball gab sich am Samstag die Ehre. Dass der Weg in die Epet Arena über den ein oder anderen „taktischen Umweg“ führte, verbuchen wir unter klassischer Spielverzögerung zur Schonung der Kräfte.
Beim Spiel Sparta Prag gegen Jablonec gab es ordentlich was auf die Socken – Endstand: Souveränes 3:1.
Ein Hexenkessel, der selbst erfahrene Wuzzler-Lungen forderte; besonders laut wurde es, als der Sohn des „Sohnes von Mariazell“ – der Legende JoJo Haraslin – das Leder zum Treffer in die Maschen jagte. Da bebte der Block!

Ein Riesendank geht raus an die Bank; unseren Freund Mayo. Nicht nur für die Premium-Tickets, die uns Logen-Feeling beschert haben, sondern vor allem für den gemütlichen Ausklang am Sonntagvormittag. Das war das perfekte Cool-down nach einem intensiven Match-Wochenende in der Affen-Bar.

Die Zeit verging natürlich schneller als ein Konter über die Außenbahn. Ein riesiges Danke an den gesamten Kader, der dabei war! Und der größte Applaus geht an unseren Chefcoach, Organisator und Reiseleiter Knalli – die Organisation war absolut erstligareif.

Prag, du hast uns wieder am Haken. Wir kommen wieder – hoffentlich vor der übernächsten WM!

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